Presse
09.04.2013, 08:46 Uhr
CDU bekräftigt Ablehnung des Ausbaus des Jugendclubs am jetzigen Standort
Fraktion wird gegen "Villa Lobos" stimmen - 1,5 Millionen Euro Herstellungskosten für „LPG-Flachbau“ stehen nicht im Verhältnis zur geringen Besucherzahl von Jugendlichen aus Birkenwerder
Die CDU Birkenwerder ist weiterhin gegen den hässlichen Flachbau, der an den heutigen sogenannten Jugendclub angeflanscht werden soll. "Wir wollen keine Villa Lobos, sondern einen attraktiven Bildungscampus für alle", betont CDU-Sprecher Thomas Steins in Anspielung auf die unbewohnte Kanareninsel Lobos.

Laut Wikipedia gibt es auf Lobos, der Nachbarinsel Lanzarotes, "Bereiche, die von der Allgemeinheit genutzt werden dürfen und solche, die als Reservat ausgewiesen sind". Die SPD Birkenwerder setzt da noch einen drauf und will ausschließlich ein Reservat für die heutige Klientel – „ein kostspieliger Artenschutz“ kritisiert Steins. Laut SPD-Presseerklärung von Henrik Lehmann habe "die Freizeitgestaltung der Jugendlichen mit der Schularbeit wenig gemein", der Jugendclub würde dadurch unattraktiver. Die CDU hält Lehmanns Ausführungen für baren Unsinn.

Bezogen auf die heute in Teilen eher erwachsene Zielgruppe in der Casa Ohne Richtungsweisende Nutzung (C.O.R.N.) ist für die CDU die Bezeichnung ´Jugendclub´ ohnehin fragwürdig – die geplante Einrichtung einer Autowerkstatt spricht da Bände. Welcher Jugendliche unter 18 besitze schon ein eigenes Auto zum Rumschrauben?

"1,5 Millionen Euro Baukosten und jährliche Zuschüsse von 150.000 Euro durch die Gemeinde sind doch kein Pappenstiel", so Steins: "Auch die CDU setzt sich vollen Herzens für Investitionen in Jugend und Bildung ein, aber bitteschön für eine breite jugendliche Zielgruppe in unserem Ort: Wir wollen ein attraktives verzahntes Angebot für viele Jugendliche und Schülerinnen und Schüler aus Birkenwerder."Die durchschnittlichen Besucherzahlen von Birkenwerderanern unter 18 Jahren müssten auf den Tisch. Schließlich gehe es hier um große Summen Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger – das rufe ggf. die Kommunalaufsicht auf den Plan.

Die CDU sieht den millionenschweren geplanten Flachbau mit LPG-Charme als Verschwendung von Steuergeldern an – sowie seinerzeit den Schnellschuss beim Bau eines Aufzugs, der aus Brandschutzverordnungsgründen gar nicht benutzt werden darf, aber 60.000 Euro Steuergelder verschlungen hat. Das Geld hätten wir lieber den Vereinen als Zuschuss für ihre wichtige Jugendarbeit zur Verfügung gestellt.“

Das Obermühlengrundstück ist und bleibt für die CDU der bessere Standort für ein attraktives Gesamtangebot. "Wir werden Jugendarbeit für alle zum Wahlkampfthema machen und sind guten Mutes, dass die Birkenwerderaner mehrheitlich auf unserer Seite sind", so CDU-Sprecher Thomas Steins.

Für die CDU sollten Hort und Grundschule gemeinsam eine Bildungseinheit mit dem Jugendclub bilden und gemeinsam abgestimmte pädagogisch sinnvolle Lernkonzepte anbieten. 

Die CDU möchte attraktive Angebote für viele Jugendliche und Schülerinnen und Schüler schaffen
Fakten und Vorteile für den Neubau am Obermühlengrundstück liegen auf der Hand:

-      Verknüpfung von Schule, Schüler- und Jugendbetreuung an einem Ort in direkter Nachbarschaft. Daraus ergeben sich Synergieeffekte – räumliche Entspannung für Schule und Hort

-      Bessere und gemeinsame Nutzung vorhandener Infrastrukturen wie Schulgarten, Sporteinrichtungen, Mehrzweckräume der Schule

-      Unmittelbare Nähe zur Natur (z.B. Briese mit der Wassertretanlage, Sandseewiesen und künftiger Freiraum auf dem umgestalteten alten Sportplatz)

-      Nutzung und Pflege von Angeboten der direkten Nachbarschaft, Jugendfeuerwehr, Pfarramt, Gewerbestandort (noch räumlichere Nähe zum Jugendclub Hohen Neuendorf)

-      Wesentliche Verbesserung der Effizienz des Einsatzes finanzieller Mittel sowohl bei der unmittelbaren Investition als auch bei der künftigen Nutzung der Einrichtungen (bessere Auslastung)

-      Aufwertung des Ortszentrums mit einer hochwertigen, architektonisch gelungenen Baumaßnahme

-      Eine hohe zu erwartende Außenwirkung und damit auch große Zusprüche und Erwartungen zu Angeboten mit pädagogischem Fachpersonal

-      Mehr Transparenz und Offenheit in Jugendarbeit (Erreichbarkeit von mehr Jugendlichen im Alter von 10 – 18 Jahren)

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