Presse
13.04.2011, 12:44 Uhr | Oranienburger Generalanzeiger, von Sandra Kurtz
Die Briese auf der Erfolgswelle
Roger Pautz erläutert Rote-Karte-Aktion bei Briesetalverein

Die hitzige Diskussion um das Einzelhandelskonzept für Birkenwerders Mitte hat für den Briesetalverein positive Folgen: drei neue Mitglieder.

Gasthörer gesellten sich am Montagabend auch zur Runde der Vereinsmitglieder, die vor allem den Jahresplan besprechen wollten. So nahm CDU-Ortsvorsitzender Roger Pautz Platz, um noch einmal die Sache mit der Roten Karte zu erläutern.
Die Rote Karte galt nicht den sinnvollen ökologischen Argumenten des Briesetalvereins

Auf einem Flugblatt hatte Pautz vor der Abstimmung in der Gemeindevertretersitzung im März diese Rote Karte an die „Verhinderer“ und „Neinsager“ des Zentrumskonzepts verbal ausgeteilt. „Den Verein und dessen Arbeit zu diskreditieren, war nicht meine Absicht“, meinte Pautz gleich zu Beginn der Besprechung. „Das sollte nicht in ihre Richtung gehen, im Gegenteil. Wir wollen uns keine Scheuklappen aufsetzen und sind sehr offen für künftige gemeinsame Aktionen“, sprach er als Vorsitzender der Christdemokraten.

Die Sache mit dem Einzelhandelskonzept sei nun sowieso gegessen, fasste Rene Vogel noch einmal die Ereignisse und Beschlüsse auf der besagten Gemeindevertretersitzung zusammen. „Wir müssen jetzt abwarten, was im Rahmen der Bauleitplanung tatsächlich übrig bleibt. Ich kann auf dieser kleinen Fläche auf jeden Fall nicht allen Vorstellungen gerecht werden“, meinte Vogel, der als Mitglied der Fraktion Grünes Bürgerbündnis Briesetal den Antrag eingebracht hatte, die Sportplatzfläche ganz aus dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept zu streichen.

Zumindest ist im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Thema die Briese wieder mehr ins Bewusstsein der Birkenwerderaner gerückt. Wie sehr auch der neue Umweltbeirat seine Bedenken bei solchen Großprojekten wie der Zentrumsentwicklung einbringen kann, muss noch geklärt werden, mahnte Simon Karrer als Mitglied des Beirates an. Die Verwaltung prüfe derzeit, wie weiträumig das Mitsprache- und Antragsrecht einer solchen Institution konkret reicht.

Jürgen Lampe, der ebenfalls im Umweltbeirat aktiv ist, referierte zudem zur Baumliste, auf der sich schützenswerte Einzelbäume in Birkenwerder wiederfinden. Grundlage der neuen Liste ist eine aus dem Jahr 1991 vom BUND, die auch Naturdenkmale – also herausragende Einzelschöpfungen – umfasst. 14 Bäume haben die Vereinsmitglieder nun zusammengetragen, die schützenswert sind. „Für die Pflege der Naturdenkmale ist der Kreis zuständig. Nun ist die Frage, ob die Gemeinde die Kosten für die Pflege der anderen, besonderen Einzelbäume übernehmen möchte“, sagte Martina Wagner.

In Abstimmung mit dem Grünen Bürgerbündnis Briesetal will die CDU-Fraktion nun einen Antrag in die Gemeindevertretersitzung einreichen, damit die Verwaltung Realisierungsmöglichkeiten prüft, so Gabriella Karsch.

Die nächste Aktion des Vereins ist zum Tag des Baumes am Montag, 2.Mai, geplant. Dann soll der Baum des Jahres, die Elsbeere, im Schulgarten mit den Kindern der 6 b gepflanzt werden.

Quelle: http://www.die-mark-online.de/nachrichten/landkreis-oberhavel/birkenwerder/briese-erfolgswelle-1202019.html

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